Teilen auf Facebook   Link verschicken   Drucken
 

Markus Lüpertz

Markus Lüpertz - Hommage à Schinkel

 

 

Der 1941 geborene Maler, Grafiker, Bildhauer, Dichter und Musiker Markus Lüpertz zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Im Mittelpunkt seiner Ausstellung in der Kulturkirche steht ein Zyklus von 20 Arbeiten, in denen er sich mit den Werken des berühmten Neuruppiner Baumeisters Karl Friedrich Schinkel auseinander setzt. Darüber hinaus werden viele weitere Zeichnungen und Originalgrafik zu den Themen Musik und Menschen gezeigt.

 

Lüpertz, dessen Bilderkosmos neben denen von Karl-Heinz Hödicke, Jörg Immendorff, Georg Baselitz oder A.R. Penck immer wieder einmal mit wechselnden Begriffen konfrontiert wurde (und wird), setzt sich seit einigen Jahren intensiv mit den Mythen des Menschen auseinander – jedoch weniger als Interpret als viel mehr mit deren Verortung in der Jetztzeit. Markus Lüpertz, dessen Werke in vielen namhaften Museen weltweit gezeigt werden - u.a. war er 1982 Teilnehmer der documenta VII in Kassel - hat zudem als Rektor der Düsseldorfer Kunstakademie die Hochschullandschaft mitgeprägt. Zum umfangreichen Œuvre des Künstlers gehören neben Gemälden und Grafiken, Zeichnungen und Skulpturen auch Bühnenbilder und Kirchenfenster.

 

Einige von Lüpertz geschaffene Skulpturen stehen prominent im Öffentlichen Raum, so der 2007 entstandene „Mercurius“ vor der Unternehmenszentrale der Deutschen Post AG (Post Tower) in Bonn oder die Bronzeskulptur „Die Philosophin" aus dem Jahr 1998 im Foyer des Bundeskanzleramtes in Berlin (Aufstellung 2001). Darüber hinaus tritt Markus Lüpertz auch als Lyriker und Jazz-Musiker in Erscheinung. Im Frühjahr 2015 fand im Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris eine Retrospektive mit 140 Werken statt, die zu einem großen Publikumserfolg wurde. In den folgenden Jahren kamen Ausstellungen in Baden bei Wien, Berlin, Duisburg, Peking und Karlsruhe hinzu.

 

Als Mensch, der Maler, Grafiker, Bildhauer, Dichter und Musiker ist, dazu Mahner und Traumdeuter, weitblickender Visionär des Zukünftigen und verständiger Chronist all dessen, was wir längst vergessen haben, als all das in einem, stellt sich Markus Lüpertz dem Publikum. Er kann das, weil seine Profession, die Kunst, das Ganze in sich trägt und sich nicht scheren muss um Ideologien und Proporz. Die Freiheit der Kunst ist die Freiheit des Künstlers, sich zu äußern.

 

Es besteht die Möglichkeit, eine extra für Neuruppin geschaffene, limitierte, signierte und auf Wunsch gewidmete Original-Farbgrafik zum Vorzugspreis zu erwerben. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Lübeck.

 

Eröffnung mit Konzert am Sonntag, dem 11. Juni 2017 um 16:00 Uhr in der Kulturkirche Neuruppin. Eintritt frei!